Unterstützung des Schlachthofes Teterow

Die Entscheidung von Danish Crown die Schweineschlachtstrecke in Teterow zu schließen, hat zahlreiche negative Auswirkungen auf die Gemeinde sowie auf die Schweinehalter in der Umgebung. Neben sinkenden Gewerbesteuern sei besonders das Tierwohl ein Problem, so der landwirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion Freie Wähler/BMV, Ralf Borschke.

„Die Anfahrtswege werden länger. Dadurch sind zum Beispiel Bio-Bauern in ihrer Existenz gefährdet, weil sie die Vorgaben von Tierschutzzertifikaten für die Entfernung zum Schlachthof nicht mehr einhalten können.“ Aus diesem Grund müsse die Schweineschlachtstrecke in Teterow mit Hilfe der von Danish Crown angebotenen Verpachtung erhalten bleiben, ohne dass einem neuen Betreiber höhere Auflagen auferlegt werden. Hierbei sieht Ralf Borschke auch die Regierung in der Pflicht: „Die Landesregierung muss Maßnahmen zur Förderung der Verpachtung – wie zum Beispiel die Befreiung von Abgaben oder die Aussetzung der Gewerbesteuer für einen festgelegten Zeitraum – entsprechend prüfen und verbindlich vornehmen. Dabei muss sie auch eng mit den betreffenden Gemeinden zusammenarbeiten.“ Für den Fall, dass sich eine Verpachtung nicht realisieren lässt, muss ebenso die Förderung eines Neubaus geprüft und umgesetzt werden. „Ohne diese Maßnahmen wird die ökologische Schweinehaltung in Mecklenburg-Vorpommern schweren Schaden nehmen“, so Borschke weiter.

Redaktioneller Hinweis:

Drs.: 7/4023

„Erarbeitung konkreter Möglichkeiten der Unterstützung im Hinblick auf die Verpachtung der Schweinestrecke im Schlachthof in Teterow“

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