Vorsicht bei Cannabis in der Medizin

Die Ostsee-Zeitung hat intensiv über die Verwendung von Cannabis in der Medizin und hier besonders der Schmerztherapie berichtet. Angesprochen wurden unter anderem die zurückhaltende Verschreibung, die Produktion und die Kritik. Christel Weißig hat als sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Freie Wähler/BMV auf die Berichterstattung reagiert:

„Cannabis als Medikament einzusetzen, kann positive Ergebnisse hervorbringen. Es muss aber geprüft werden, bei welchen Erkrankungen der Einsatz wirklich möglich ist und in welcher Dosierung. Hier müssen weitere Forschungen betrieben werden – auch im Hinblick auf psychische Erkrankungen durch den Konsum. Eine ungesicherte Vergabe von Drogen kann nicht im Sinne der Patienten sein. Behandlungserfolge dürfen nicht zum Glücksspiel werden. Verhindert werden muss auch, dass Cannabis im Überfluss verschrieben wird, oder berauschende Wirkungen hat. Wir brauchen keine psychotischen oder berauschten Autofahrer oder steigende Einbruchszahlen in Apotheken. Wir müssen auch einen Preiskampf der Produzenten verhindern, der zu Missbrauch und Qualitätsverlusten führen würde. Gegenwärtig kostet Cannabis in den Apotheken 18-20 Euro je Gramm, auf der Straße ca. 9,50 Euro.“

Redaktionelle Hinweise:

  1. https://www.ostsee-zeitung.de/Nachrichten/MV-aktuell/Cannabis-als-Medizin-Warnemuender-Firma-versorgt-ganz-MV
  2. https://graspreis.de/
  3. https://www.ostsee-zeitung.de/Nachrichten/MV-aktuell/Schmerzpatientin-Cannabis-ist-ein-Geschenk-Gottes

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