Maßnahmen gegen Kriminalität in der Pflege

Obwohl unglaubliche 35,5 Mrd. Euro in der ambulanten Pflege ausgegeben wurden, sind die Zustände dort zum Teil untragbar und unfassbar. Statt pflegebedürftige Patienten angemessen zu betreuen, finden sich seit vielen Jahren immer wieder Fälle krimineller Machenschaften einzelner zu Lasten der Gemeinschaft und der Bedürftigen. Alleine für Mecklenburg-Vorpommern ergeben sich Schäden in Millionenhöhe.

Christel Weißig, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Freie Wähler, ist entsetzt über das Ausmaß an Betrug in dieser Branche: „Jedes Jahr werden viele Millionen Euro gestohlen, obwohl sie in der Pflege dringend gebraucht werden und die Ehrlichen dadurch die Dummen werden. Zusätzlich geraten durch den Betrug alle an der Pflege beteiligten in Verdacht. Dies darf nicht sein. Die Strafverfolgungsbehörden müssen besser ausgestattet werden und die Krankenversicherungen müssen ein besseres System der Überwachung auch in Kooperation mit staatlichen Stellen installieren. Es darf nicht sein, dass Gesetze zum Zwecke der unmoralischen Bereicherung einfach gebrochen werden können und die Gefahr der Entdeckung und Verfolgung durch den Zufall bestimmt wird.“

Redaktioneller Hinweis:

https://www.ostsee-zeitung.de/Nachrichten/MV-aktuell/Betrug-ist-Tuer-und-Tor-geoeffnet-Kriminalitaet-in-der-Pflege-in-MV

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