M-V über den Tourismus hinaus denken

Der Bundesinnenminister, gemeinsam mit der Landwirtschafts- und Familienministerin haben am Mittwoch offiziell eine Analyse über die Finanzkraft und wirtschaftliche Stärke von Kommunen und Regionen vorgestellt. Mecklenburg-Vorpommern schneidet dort in vielerlei Hinsicht schlechter ab, als andere ostdeutsche Regionen und Städte. Die Steuereinnahmen stiegen schwächer als in anderen Bundesländern. Der Nordosten (Vorpommern) steht besonders schlecht dar. Die Zahl der Empfänger von Transferleistungen sind im Nordosten Deutschlands auch höher als in den meisten anderen Gebieten.

Der Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion Freie Wähler/ BMV, Bernhard Wildt, erklärt hierzu:

„Mecklenburg-Vorpommern konzentrierte sich zu lange und zu stark auf den Tourismus. Das Land muss attraktiver werden für gewerbliche Wirtschaft mit höherer Wertschöpfung, mit mehr Forschung und Entwicklung und mehr exportorientierte Unternehmen. Erst so entstehen auch höhere Löhne, die dann zu verbesserten Steuereinnahmen führen. Hierfür bedarf es aber auch verbesserter Anreize und Rahmenbedingungen durch die Politik.“

https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2019/juli/trotz-milliardenueberschuessen-finanzkraft-der-kommunen-driftet-immer-staerker-auseinander/

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