Helfen statt strafen

Am Oskar-Picht-Gymnasium in Pasewalk verpassten ein Drittel der Jahrgangsstufe das Abitur. Diese Zahl ist verglichen mit den normalen 6,5 Prozent übermäßig hoch und deutet auf Probleme in der Schule hin. Die Betroffenen nennen, ein schlechtes Schulklima, Seiteneinsteiger und Lehrerwechsel und nicht behandelten Prüfungsstoff als Hauptursachen für den hohen Anteil der durchgefallenen Schüler.

Der Vorsitzende und bildungspolitische Sprecher der Fraktion Freie Wähler/ BMV, Bernhard Wildt, ergänzt seine Ausführungen im Nordkurier: „Wir haben erst kürzlich im Landtag eine verstärkte Nutzung externer Evaluation von Schulen gefordert, um die Qualität der Schulen in unserem Land zu verbessern. Wir sind erfreut, dass das Bildungsministerium jetzt eine externe Bewertung der Vorgänge in Pasewalk durch das Institut für Qualitätsmanagement durchführen lassen will. Die externen Bewertungen von Schulen sollen aber nicht als Strafen missverstanden werden, sondern als Unterstützung mit dem Ziel der Verbesserung der Schulqualität.“

Redaktioneller Hinweis:

Drs.: 7/3713

http://www.dokumentation.landtag-mv.de/parldok/vorgaenge/44074/1

https://www.nordkurier.de/pasewalk/abitur-skandal-an-pasewalker-gymnasium-soll-konsequenzen-haben-0636019907.html

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