Zu viele Hochschulabsolventen verlassen Mecklenburg-Vorpommern

Die Abwanderung von jungen Fachkräften aus Mecklenburg-Vorpommern ist zwar im Vergleich zu früheren Jahren rückläufig, aber immer noch viel zu hoch: Laut einer Studie, über welche die Ostsee-Zeitung berichtet, verlassen trotz Fachkräftemangel immer noch viele Hochschulabsolventen das Bundesland. Mecklenburg-Vorpommern belegt mit einer Nettoabwanderung von rund 19 % im bundesweiten Vergleich den drittletzten Platz. Dazu der Fraktionsvorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion Freie Wähler/BMV, Bernhard Wildt:

„Diese Zahlen zeigen, dass unsere Wirtschaftsstruktur noch nicht ausgewogen genug ist und die Einkommenschancen insgesamt hinter den meisten anderen Bundesländern zurückliegen.

Die SPD-geführte Landesregierung hat jahrzehntelang zu einseitig auf den Tourismus gesetzt und damit wertvolle Zeit verloren. Jetzt gilt es, auf die Chancen der modernen Wirtschaft mit Digitalisierung und immer stärkerer Automatisierung zu setzen. Eine gute Landesregierung würde die Infrastruktur dafür schnell schaffen, unsere vorhandenen Stärken an dieser Stelle massiv fördern und stärker deutschlandweit und international bekanntmachen. Die Zusammenarbeit mit unseren Hochschulen muss noch viel besser werden.“

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